Dauerhafte Haarentfernung Berlin

Dauerhafte Laser-Haarentfernung in Berlin bei Experten für Epilation

Die Laserepilation zählt heutzutage zu einer der gefragtesten Behandlungen in der ästhetischen Medizin. Dank der herausragenden Effektivität und des Komforts fand die Laserepilation weltweit unter Menschen, welche ihr Aussehen pflegen, einen großen Zuspruch.

Die Technik der Laserepilation basiert auf der Wirkung der Licht- bzw. Laserstrahlung auf die Haare, und arbeitet mit Wellenlängen, welche dem Sonnenspektrum entsprechen. Studien zur Intensität der menschlichen Körperbehaarung in verschiedenen Wohnregionen stellten die folgende Gesetzmäßigkeit fest: Je südlicher der Wohnort, desto intensiver ist das Haarwachstum der einheimischen Bevölkerung. Die intensivste Behaarung weisen Einwohner der Mittelmeerregion, wie Italiener, Spanier und Griechen, vor. Diese Gesetzmäßigkeit hat nur bis zu einer gewissen geografischen Region ihre Geltung, ab welcher sie rückwärts verläuft: Männer aus Äquatorialafrika besitzen oft keine Barthaare. Daraus lässt sich offenbar Folgendes schließen: Die Intensität der Sonnenbestrahlung kann sowohl eine stimulierende als auch eine verlangsamende Wirkung auf das Haarwachstum ausüben. Dieses einfache Prinzip wurde der Methode der effektivsten Entfernung von unerwünschten Haaren, der Laserepilation, zugrunde gelegt.
Die Laserepilation löste eine Revolution auf dem Gebiet der Haarentfernung aus und gewann durch die nachgewiesen hohe Wirksamkeit weltweit an Popularität. Diese neue Methode der Haarentfernung zeigte eine rasante Entwicklung: Vor einigen Jahren eignete sich die Laserepilation nur für Menschen mit heller Haut und dunklen Haaren, die heutigen modernen Lasergeräte ermöglichen die Haarentfernung bei Menschen mit einem beliebigen Haut- und Haarton und besitzen zudem eine größere Behandlungsfläche, was die Haare besonders schnell und dauerhaft entfernen lässt.

Es sei angemerkt, dass die Laserepilation eine rein kosmetische Behandlung ist. Die Methode der Laserepilation ist lediglich für die Beseitigung von unerwünschten Haaren und nicht für die Behandlung von hormonell bedingten Erkrankungen geeignet, welche der Grund für übermäßiges Haarwachstum sein können. Eine verstärkte Behaarung, auch Hypertrichose genannt, kann nicht nur von genetischen Veranlagungen, sondern auch von endokrinen Erkrankungen ausgelöst werden.


Die sechs Hauttypen

HAUTTYP 1 (I): Sehr hellhäutiger keltischer Typ. Sehr empfindliche, helle Haut, meistens mit Sommersprossen. Sehr helles oder rotes Haar. Hellblaue oder grüne Augen. Die Melaninproduktion eines solchen Hauttyps ist sehr gering. Die Haut bekommt sehr schnell einen Sonnenbrand und erhält keine Bräunung.
HAUTTYP 2 (II): Hellhäutiger europäischer Typ. Helle Haut mit wenig Sommersprossen. Helles, hellblondes oder hellbraunes Haar. Helle Augen. Die Haut bekommt schnell einen Sonnenbrand und erhält eine minimale Bräunung.
HAUTTYP 3 (III): Dunkelhäutiger europäischer Typ. Mittelhelle Haut ohne Sommersprossen. Dunkelblondes oder braunes Haar. Meistens braune Augen. Gelegentlich Sonnenbrand. Einfache Bräunung.
HAUTTYP 4 (IV): Südeuropäischer oder mediterraner Typ. Bräunliche, olivenfarbene Haut. Dunkles Haar. Dunkle Augen. Selten Sonnenbrand. Schnelle Bräunung. Dieser Hauttyp ist für die einheimische Bevölkerung südeuropäischer und asiatischer Länder charakteristisch.
HAUTTYP 5 (V): Dunkler Hauttyp. Dunkle Haut. Dunkles Haar. Dunkle Augen. Kaum Sonnenbrand. Schnelle Bräunung. Den Hauttyp V weisen vorwiegend Menschen aus Indien, China und anderen Ländern Asiens auf.
HAUTTYP 6 (VI): Schwarzer Hauttyp. Sehr dunkle Haut. Schwarzes Haar. Schwarze Augen. Praktisch nie Sonnenbrand.

Das Verfahren der Laserepilation

Das Grundprinzip der Laser-Haarentfernung besteht darin, dass die Laserenergie vom Haar absorbiert und in die Wärme umgewandelt wird. Bei dieser Methode kommt eine leistungsstarke Laserstrahlung mit einer festen Wellenlänge zum Einsatz, welche vom dunklen Pigment, dem Melanin, aufgenommen wird. Das Lasergerät arbeitet mit einer Wellenlänge zwischen 600 und 1100 nm und erzeugt somit Wärme, welche die Zerstörung und Verödung des Haarfollikels bewirkt. Anzumerken ist, dass durch die Laserstrahlung erzeugte und vom Melanin absorbierte Energie auch die Hautoberfläche erwärmt wird. Die Temperatur der Haut passt sich schneller an die Umgebungstemperatur als die Temperatur des Haares an, d.h. die Haut wird durch die Laserstrahlen weniger erwärmt.
Die Verkürzung der Impulsdauer und Erhöhung der Energie der Laserstrahlung verkleinert die Fläche der Erwärmung und beugt den Verbrennungen auf der Haut vor. Solch eine Methodik wird selektive Photothermolyse genannt. Das Wirkprinzip der Methodik besteht darin, dass melaninhaltige Gewebe, wie zum Beispiel oberflächliche Gefäße, Pigmentflecken und Haare, die Laserenergie aufnehmen und daraufhin erwärmt und zerstört werden. Die selektive Photothermolyse ermöglicht eine gezielte Behandlung, ohne dass es zu Verbrennungen der Haut kommt.

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Es sei angemerkt, dass der Laserstrahl sich auf alle pigmenthaltigen Gewebe auswirkt, d.h. nicht nur auf die Haare, sondern auch auf gebräunte Hautstellen und Pigmentflecken. Aus diesem Grund ist von der Laserepilation auf einer sonnengebräunten Haut streng abzuraten. Nachdem die Sonnenbräune nach 2-3 Wochen komplett verschwunden ist, darf die Laser-Haarentfernung durchgeführt werden, mit welcher die vollständige Zerstörung des Haarfollikels erzielt wird. Bei der Laser-Haarentfernung werden nur die Haare entfernt, welche sich in der Wachstumsphase (Anagenphase) befinden. Daher ist das Resultat der dauerhafte Haarentfernung-Behandlung nicht sofort zu sehen, sondern erst wenn die Haare in den anderen Wachstumsphasen nachwachsen. Dies kann zwischen 4 und 6 Wochen dauern.

Wenn Sie sich die Haare dauerhaft entfernen möchten, sollte die Laserepilation mehrmalig durchgeführt werden, damit die Haare in allen Wachstumsphasen behandelt werden können.

Indikationen für die Laser-Haarentfernung

Die meisten Kunden entscheiden sich aus ästhetischen Gründen für eine Laser-Haarentfernung. Ein übermäßiges, über das ästhetische Maß hinausgehendes Haarwachstum an Gesicht und Körper kann sich negativ auf das Wohlbefinden der meisten Menschen auswirken. Der Wunsch eines Kunden, störende und übermäßige Haare zu entfernen, stellt eine Hauptindikation für die Laser-Haarentfernung dar.

So wird die Laser-Haarentfernung an den folgenden Körperregionen durchgeführt:
• Bei Frauen: Beine, Bauch, Gesicht, Achseln und Bikinizone
• Bei Männern: Brust, Rücken, Hände, Hals und Ohren.

Auf diese Weise empfiehlt sich die Laser-Haarentfernung für jeden Menschen, welcher sich unerwünschte Haare dauerhaft entfernen möchte. Dabei lassen sich die Haare mit gleichem Erfolg auf jeder Körperregion sowohl bei Frauen als auch bei Männern entfernen. Der Hauttyp, die Haarfarbe und Haardichte sind jene Faktoren, nach welchen sich die Methode der Laser-Haarentfernung, die Intensität der Laserstrahlung sowie die Anzahl der Behandlungen richten. Ideal für die Laserepilation sind dunkle und dicke Haare. Eine dauerhafte Haarentfernung von dünnen Flaumhaaren mit Laser- und Lichtbehandlungssystemen gilt derzeit als wenig effektiv.

Welche Lasertechniken der Haarentfernung existieren?

Die Laser-Haarentfernung hat eine kurze Geschichte. Diese Technik wurde vor nicht mehr als 30 Jahren bekannt, als amerikanische Wissenschaftler unter der Leitung eines Professors für Dermatologie, Rox Anderson, 1986 das Prinzip der selektiven Photothermolyse aufstellten. Laut diesem Prinzip verfügen die menschlichen Gewebe über die Fähigkeit, das Licht selektiv zu absorbieren. Zu den lichtabsorbierenden Geweben zählen zum Beispiel oberflächliche Hautgefäße, Pigmentflecken und Haare. Solche Gewebe werden durch die Lichtabsorption erwärmt und zerstört.
Nach wenigen Jahren wurde diese Theorie zu einer erfolgreichen medizinischen Technologie entwickelt: Heutzutage wird diese zur Behandlung von Hyperpigmentierung und Gefäßstörungen der Haut angewendet. Außerdem kommt die selektive Photothermolyse bei der dauerhafte Haarentfernung zum Einsatz und ist heutzutage weltweit unter dem Begriff "Laserepilation" bekannt. Aufgrund dieses Prinzips wurden spezielle Lasergeräte entwickelt, welche bis heute in der Laserepilation verwendet werden. Das erste Gerät zur Photoepilation, EPILIGHT, wurde 1994 entwickelt. Für die Haarentfernung kam bei diesem Gerät die Pulslichttechnik oder IPL-Technik zur Anwendung. Zwei Jahre später kam das erste spezialisierte Gerät zur Laser-Haarentfernung auf den Markt.

Derzeit gibt es mehrere Geräte für die Haarentfernung, darunter sind IPL-, Nd:YAG-, Dioden-, Alexandrit- und Rubinlaser. Rubinlaser

Rubinlaser

Ein Rubinlaser erzeugt eine rote Strahlung mit einer Wellenlänge von 690 nm, welche perfekt auf die Melaninabsorption abgestimmt ist. Dabei wird eine solche Wellenlänge vom Hämoglobin geringfügig aufgenommen. Der Rubinlaser hat eine Impulsdauer von 2-3 ms. Die Zielstruktur des Rubinlasers stellt Melanin dar, sodass dieses Lasergerät sich nicht für die Epilation heller Haare sowie einer sonnengebräunten Haut eignet. In der Regel wird die Epilation mit dem Rubinlaser bei Menschen des Hauttyps III durchgeführt. Bei der Anwendung auf die Hauttypen I, II und IV kann mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine Hypopigmentierung die Folge sein.

Alexandritlaser

Ein Alexandritlaser hat eine Wellenlänge von 730 nm und eine Impulsdauer von 5-20 ms. Wie auch der Rubinlaser wird der Alexandritlaser geringfügig vom Hämoglobin und intensiv vom Melanin absorbiert. Der Alexandritlaser ist schneller im Vergleich zu dem Rubinlaser und ist für die dauerhafte Haarentfernung bei Menschen des Hauttyps I und III perfekt geeignet.

Diodenlaser

Bei einem Diodenlaser handelt es sich um einen unsichtbaren Lichtstrahl im IR-Spektrum. Der Diodenlaser arbeitet mit einer Wellenlänge von 800 nm, welche vom Melanin gut aufgenommen wird. Die Impulsdauer des Lasers beträgt 10 bis 400 ms, sowie die Taktfrequenz 2 Hz. Der Diodenlaser kann jedoch keine definitive Entfernung von roten und hellen Haaren gewährleisten. Mit dem Diodenlaser sind die Hauttypen I-VI effektiv behandelbar.

Nd:YAG-Laser

Ein Nd:YAG-Laser stellt die goldene Mitte auf dem Gebiet der Laser-Haarentfernung dar. Mit dem Nd:YAG-Laser ist eine effektive dauerhafte Haarentfernung, unabhängig von der Haarfarbe und dem Haartyp, möglich. Der Einsatz des Nd:YAG-Lasers hat sich in der modernen ästhetischen Medizin einen großen Vorsprung in der Optimierung des Epilationsverfahrens verschafft.

Der Alexandritlaser ist das gängigste Gerät zur Laserepilation, jedoch ist dieses nur im Falle von dunklen Haaren und einer hellen Haut effektiv. Daher kommen in unserer Arbeit zusätzlich Dioden- und Nd:YAG-Laser kombiniert zum Einsatz, was die Haare auf einer leicht gebräunten und von Natur aus dunklen Haut erfolgreich entfernen lässt.

Das Verfahren der Laser-Haarentfernung in Berlin in unserem Kosmetikinstitut

Der von dem Laser-Gerät erzeugte Lichtblitz dauert nur den Bruchteil einer Sekunde, was für die Wärmeentwicklung im Haarfollikel und die weitere Zerstörung der Haare vollkommen ausreichend ist. Manchmal ist eine Test-Behandlung nötig, um die Laserstärke präzise auf den Haartyp einzustellen.
Kunden sollten den Kosmetiker über ihre Schmerzgrenze im Voraus informieren, damit bei Bedarf eine örtliche Betäubung vorgenommen wird. Besonders zu beachten ist, dass in der Regel die Region über der Oberlippe und die Bikinizone am empfindlichsten sind.

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Direkt nach einer Laser-Haarentfernung kommt es zu einer leichten Rötung und Schwellung, welche circa nach 1-3 Stunden von selbst verschwinden. Bei Bedarf wird auf die epilierte Haut ein beruhigendes Mittel aufgetragen.


Wenn Sie sich für eine Laser-Haarentfernung in Berlin bei uns entscheiden, wird das gewünschte Resultat nicht lange auf sich warten lassen! Die Wirksamkeit und Professionalität der Behandlung sind dank des hocheffektiven Laser-Geräts sofort sichtbar.


Dauer der Laser-Haarentfernung

Je nach der Fläche der zu behandelnden Region kann die Behandlung ein paar Minuten bis zu ein paar Stunden dauern. Für dauerhafte Haarentfernung der Oberlippe sind nur 5-10 Minuten nötig, für eine Sitzung zur Laser-Haarentfernung an den Unter- und Oberschenkeln sollten Sie jedoch mit 1-2 Stunden rechnen.

Vorbereitung auf eine Laser-Haarentfernung

Wie jede andere Laser-Behandlung benötigt eine Laser-Haarentfernung eine gründliche Vorbereitung. Um keine negativen Nebenwirkungen auszulösen, sollte man die Empfehlungen unserer Kosmetiker ebenfalls einhalten.

Das Vorbereitungsverfahren zur Laser-Haarentfernung

1. 2-3 Wochen vor der Behandlung sollten Sie keine Sonnenbäder nehmen sowie keinen Selbstbräuner verwenden, um eine Verbrennung der Haut sowie Hyperpigmentierung zu vermeiden, zu welchen eine gebräunte Haut besonders neigt.
2. 2-4 Wochen vor der Laser-Haarentfernung sollten Sie auf jegliche Epilationsmethoden außer Rasur verzichten. Wenn im Follikel kein Haar vorhanden ist, kann es auch nicht behandelt werden.
3. Einen Tag vor der Behandlung ist es empfehlenswert, keine Pflege- und Kosmetikmittel zu verwenden, da die restlichen Mikropartikel der Kosmetikmittel sich auf die Laser-Strahlung auswirken und somit zu einer Verbrennung der Haut führen können.
4. Die Haarlänge sollte am Behandlungstag 1-2 Millimeter betragen. Dies erleichtert dem Kosmetiker, die zu behandelnde Körperregion genau zu bestimmen. Zudem schmerzt die Behandlung mit überflüssig langen Haaren wesentlich mehr. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Spezialisten für dauerhaften Haarentfernung beraten, wie Sie sich die Haare vor der Behandlung richtig rasieren. Wenn Sie aus irgendwelchem Grund in die Behandlung mit nachgewachsenen Haaren erscheinen, werden diese von dem Kosmetiker bis zur nötigen Länge gekürzt.
5. Auf der zu behandelnden Stelle sollten keine Hautverletzungen und Krusten vorhanden sein, sonst sollte die Laser-Haarentfernung-Behandlung bis zur vollständigen Abheilung verlegt werden.

Die Pflege nach der Laser-Haarentfernung

  • 3 Tage nach der Behandlung tragen Sie zwei Mal täglich auf die epilierte Haut die «Panthenol» Creme bzw. Spray auf.
  • Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Rötung einige Zeit anhält. Diese benötigt keine zusätzliche Behandlung und klingt selbstständig ab.
  • 3 Tage nach der Behandlung verzichten Sie vorzugsweise auf Sauna- und Schwimmbadbesuche. Für das Waschen des Gesichts und Körpers sollten Sie nur lauwarmes Wasser verwenden.
  • Verringern Sie die Verwendung von Kosmetikmitteln, welche hautreizende Komponenten, wie zum Beispiel Alkohol oder Peeling-Partikel, enthalten.
  • Wichtig ist, während der ersten 2 Wochen nach der Behandlung keine Sonnenbäder zu nehmen sowie auf die epilierte Stelle ein Sonnenschutzmittel mit einem Mindestsonnenschutzfaktor 30 aufzutragen.
  • Zwischen den Sitzungen ist es nicht empfehlenswert, die unerwünschten Haare mittels einer Pinzette, Wachs oder Enthaarungscreme zu entfernen.

Für den Zeitraum zwischen Sitzungen sind folgende Empfehlungen zu beachten:

  • Nach jeder Sitzung der Laser-Haarentfernung sollten Sie 3 Tage lang den Kontakt mit Wasser auf ein mögliches Höchstmaß einschränken sowie auf Sauna- und Schwimmbadbesuche verzichten.
  • Vermeiden Sie eine überflüssige Verwendung von Kosmetika an der behandelten Haut, unabhängig von der Körperregion.
  • Während des ganzen Zeitraums zwischen den Sitzungen, 3 bis 6 Wochen lang, sollten Sie eine direkte Sonnenbestrahlung der epilierten Haut vermeiden. Für offene Hautstellen benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit einem Schutzfaktor über 30.
  • Verwenden Sie keine anderen Enthaarungsmethoden außer einer Rasur, bis die eingeplante Anzahl der Sitzungen vollständig durchgeführt wurde.

Das Resultat der dauerhaften Laser-Haarentfernung

Dünne Haare werden mit dem Laserblitz spurlos entfernt. Bei dicken Haaren bleiben die abgetöteten Haarstümpfe übrig, welche nicht entfernt werden sollen, da für die vollständige Verödung des Follikels circa eine Woche nötig ist. Eine Woche nach der Laser-Haarentfernung-Behandlung fallen die abgetöteten Haare von selbst aus. Eine Laser-Haarentfernung gilt als erfolgreich, wenn nicht weniger als 20-30% der sichtbaren Haare entfernt werden. Während der folgenden 3-4 Wochen wachsen aus den "schlafenden" Follikeln neue Haare, sodass die Behandlung wiederholt werden muss. Mit der zweiten Sitzung wird eine Entfernung von 20-30% auf 70-80% der verbliebenen Haare erzielt, welches sich mit jeder folgenden Sitzung steigert. Nach der zweiten Sitzung wird die Anzahl der nachwachsenden Haare in der Regel wesentlich verringert. Die nachwachsenden Haare werden zudem dünner und heller. Aufgrund des Unterschiedes des Hormonstatus benötigen Männer mehrere Sitzungen, um dasselbe Ergebnis zu erzielen.

Während 1-2 Wochen nach der Laser-Haarentfernung-Behandlung scheinen die Haare nachzuwachsen. Dies ist jedoch kein Haarwachstum, sondern der Prozess, bei welchem die Haare von den zerstörten Follikeln abgestoßen werden. Unternehmen Sie nichts gegen diesen Sachverhalt, da die gebliebenen Haare nach einigen Tagen von selbst ausfallen.


Nd:YAG-Laser gilt heutzutage als Goldstandard zur dauerhafte Haarentfernung. Der Grund dafür sind seine vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten sowie die besondere Effektivität bei Haaren, welche mit keinen anderen Methoden entfernt werden können.
КDie Kombination von Alexandrit- und Nd:YAG-Laser lässt das Problem der unerwünschten Haare schnell, hochqualitativ und professionell lösen.

Eine Laserepilation kann jedoch keinen Grund der Hypertrichose oder Hirsutismus bekämpfen.

Zu einem überflüssigen Haarwachstum kann eine Störung der Geschlechts-, Nebennieren- und Hypophysenhormone führen, welche eine kontinuierliche Bildung der neuen Follikel auslöst. Der Enthaarungseffekt der Behandlung bleibt dabei erhalten, jedoch sollten für ein hoch zufriedenstellendes Ergebnis zusätzliche Sitzungen stattfinden, deren Anzahl im Voraus schwer einzuschätzen ist.

Kontraindikationen für eine Laser-Haarentfernung

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen im dekompensierten Zustand;
  • Hauterkrankungen im akuten Zustand;
  • Schwere Varikose;
  • Neigung zu der Bildung von Narbenkeloiden;
  • Akute Infektionserkrankungen und Entzündungsprozesse ;
  • Sehr dunkle bzw. frische (frischer als 2 Wochen) Sonnenbräune;
  • Schwangerschaft;
  • Onkologische Erkrankungen ;
  • Diabetes;
  • Hohe Anzahl von Muttermalen, Warzen und Pigmentflecken;
  • Hautverletzungen;
  • Virale Atemwegsinfektionen;
  • Allergische Reaktionen im akuten Zustand;
  • Hormonelle Störungen;
  • Niedrige Hautregenerationsfähigkeit;
  • Menstruation;
  • Einnahme von Arzneimitteln, welche die Lichtempfindlichkeit erhöhen: Antibiotika, Sulfonamide, nichtsteroidale Entzündungshemmer, Antidepressiva, Diuretika, manche blutdrucksenkende Arzneimittel, Aromaöle und andere.

Aus wie vielen Sitzungen besteht eine Laser-Haarentfernung?

Um eine dauerhafte Haarentfernung zu gewährleisten, sollte man mit einer höheren Anzahl von Sitzungen rechnen. Mit einer Sitzung werden lediglich die Haare, welche sich in der aktiven Wachstumsphase befinden, entfernt. 2-3 Tage nach der Behandlung scheinen die entfernten Haare nachzuwachsen. Das kommt nur so vor: Während der Behandlung wird der sichtbare Teil des Haares zerstört, der unsichtbare Teil des Haares, welcher sich unter der Haut befindet, wird innerhalb 2 Wochen nach der Behandlung von der Haut abgestoßen, welches wie das Nachwachsen von Haaren aussieht.
1-2 Monate nach der Behandlung fangen die Haare erneut an zu wachsen, jedoch nur aus den Follikeln, welche während der ersten Behandlung inaktiv waren. Dies ist ein Signal für eine weitere Sitzung. Über die Anzahl der Sitzungen und den Abstand zwischen den Sitzungen entscheiden unsere erfahrenen Kosmetiker, da dies für jeden einzelnen Fall unterschiedlich entschieden werden muss. In der Regel soll die Laserepilation im Gesicht nach 4 Wochen, auf dem Körper nach 6 Wochen und auf den Armen und Beinen nach 8 Wochen wiederholt werden.
Das Resultat jeder Sitzung ist für jeden Menschen individuell und kann sich je nach der Geschwindigkeit des Haarwachstums, der Haarfarbe, Haardichte, des Hormonspiegels sowie der Genetik unterscheiden. Eine Laser-Haarentfernung wirkt effektiver, sobald die zu behandelnden Haare vollständig nachgewachsen sind. Bei Männern sind in der Regel mehrere Sitzungen notwendig.
Die erforderliche Anzahl von Sitzungen variiert zwischen 5 und 10 Behandlungen.

Ist es möglich, unerwünschte Haare mit nur einer Sitzung zu entfernen?

Die Meinung, dass unerwünschte Haare durch eine einzige Behandlung mit einem Laser-Gerät wie durch ein Wunder für immer entfernt werden, ist ein weit verbreiteter und haltloser Irrtum. Dieser Mythos führt dazu, dass viele Menschen mit einer Laser-Haarentfernung unzufrieden sind, da sie nicht wissen, dass bei dieser Epilationsmethode mit mehreren Behandlungen gerechnet werden sollte.

Das Haarwachstum erfolgt in einem Zyklus, bei welchem die Haare sich in verschiedenen Wachstumsphasen befinden. Es wird zwischen 3 Wachstumsphasen unterschieden: Anagenphase, Katagenphase sowie Telogenphase.


Anagenphase (Wachstumsphase) – ist die Phase, bei welcher die Haare aktiv wachsen.
Katagenphase (Übergangsphase) – steht für die Regression des Haarfollikels, bei welcher das Haarwachstum stoppt.
Telogenphase (Phase des Haarausfalls oder Ruhephase) – Unter der Telogenphase versteht man die letzte Phase im Zyklus des Haarwachstums. Während dieser Phase fallen die Haare aus. Ein neuer Wachstumszyklus beginnt, bei welchem sich auf der Stelle eines abgestorbenen Haares ein neues Haar bildet. Des Weiteren wiederholt sich der Zyklus.

Die Laser-Haarentfernung kann sich nur auf die Haare in der Wachstumsphase (Anagenphase) auswirken. Aus diesem Grund sind mehrere Behandlungen notwendig, um jedes nachgewachsene Haar behandeln zu können. Die Dauer der Wachstumsphase ist je nach Körperregion unterschiedlich, sodass der Abstand zwischen den Sitzungen bei der Laserepilation im Gesicht circa 4 Wochen und bei der Laserepilation am Rücken und den Beinen circa 6 Wochen betragen sollte.